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Illusionen und Hände
16.01.2026Illusionen beginnen da, wo die Wirklichkeit ihren Platz verliert. Nun können wir uns diesen hingeben, wenn wir träumen, wenn wir glücklich sein oder einfach mal abschalten wollen. Wir füllen unsere Gedanken mit Bildern und Hoffnungen, die uns gefallen.
Manchmal verliert aber Greifbares an Klarheit, Wünschenswertes tritt nicht ein und man gibt sich Illusionen hin, die letztlich nichts anderes als Täuschung sind und uns oft nicht voranbringen. Illusionen werden nur selten Realität.
Wenn man aber selbst – bewusst - solche erzeugen kann, dann können die auch Spaß machen.
So geschehen im Unterricht. Aus einem Gespräch heraus entwickelte sich eine Art Selbstläufer: Illusionen, Kunst, Hände, Zauberei, um nur einige Wörter zu nennen, die Erwähnung fanden. Bei unseren Händen blieben wir „stehen“. – Sie sind nicht nur die treuen "Tools" unseres Körpers; an und auf ihnen spiegelt sich unsere Persönlichkeit und gelebtes Leben wider.
Hände können Geschichten erzählen; sie sagen oft mehr als Worte: Zittern kann z.B. Unsicherheit, Aufregung, Krankheit bedeuten; eine offene Geste Vertrauen, ein fester Händedruck Entschlossenheit. Hände können den anderen berühren, um sich zu begrüßen, um ihm Sicherheit zu geben, um ihn zu trösten oder einfach um sich miteinander zu freuen.
Einfach gesagt: Hände begleiten unser Leben in allen Lebenslagen und sind wichtig für die Menschen. Deshalb entschlossen wir uns, DURCH unsere und MIT unseren Händen, Illusionen zu erschaffen, 3 D Bilder unserer Hände. Nebenbei entstanden auch andere Motive. -
Das ist uns ganz gut gelungen, wie wir finden!
Unsere Patienten bekommen durch die Medizin Skills mit auf den Weg, die es ihnen ermöglichen können, ihre Probleme und Defizite zu kompensieren. Etwas zu zeichnen kann ein Weg sein. Deshalb widmeten wir uns sehr ausführlich dieser Kunstphase ;-).
Übrigens: Wir können unsere Augen schließen, um für den Moment nichts zu sehen oder sehen zu wollen; wir können unsere Ohren zuhalten, um nichts hören zu wollen, … aber unsere Hände können wir nicht „abschalten“; sie werden immer berühren und uns diese Berührung spüren lassen, für wie lang … das hat jeder selbst in der Hand. ;-) (kl)
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